Hallo, mein Name ist Christoph Jahn. Ich bin ein Softwareentwickler und Fotograf aus Leipzig.

Hörbuch: Herr aller Dinge - Andreas Eschbach

2013-03-15

Ich würde "Herr aller Dinge" als einen philosophisch, technischer Beziehungsroman mit Tiefgang bezeichnen. Zwei Kinder unterschiedlichen Standes lernen sich in Japan kennen. Hiroshi ist der Sohn einer Reinigungskraft und Charlotte die Tochter des französischen Botschafters.

Hiroshi hat in seiner Jugend in dieser Umgebung eine Idee, wie er alle Menschen reich und damit gleich machen könne. Dieser Gedanke wird ihn sein ganzes Leben lang antreiben und beschäftigen. Charlotte erzählt ihm von ihrer Fähigkeit, dass sie sehen kann was mit einem Gegenstand erlebt wurde, sobald sie ihn berührt.

Hiroshi wird während seines Studiums am MIT sich sehr mit kleinen Robotern und später auch mit Nanotechnologie beschäftigen um seinen Traum vom Reichtum für jeden erfüllen zu können. Als Charlotte dann mit einer Expedition in Sibirien auf die Überreste einer sehr alten Kultur stößt, deren Technologie aus vielen selbstreproduzierenden, winzigen Robotern besteht, treffen die Beiden wieder aufeinander und eine aufregende Jagd beginnt.

Im Buch wird der Gedanke, was "reich" eigentlich bedeutet sehr stark vertieft und ausgeführt. Auch die Beziehung der beiden Hauptfiguren ist nicht wirklich einfach und wendet die Geschichte ein ums andere Mal. Die ausführliche Beschäftigung mit den zugehörigen Technologien und deren Hintergedanken ergänzen den Roman zur einem kurzweiligen und spannenden Machwerk.

Sascha Rotermund liest wirklich hervorragend und gibt die Figuren wirklich gut wieder. Die Musik im Hörbuch hat mich zwischendurch doch ziemlich gestört.

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